Ulrike Kristin Schmidt

Tag: Fotografie

Ari Marcopoulos — Die Politik des Bildes. Der Künstler thematisiert gesellschaftliche Phänomene und bewahrt sich dabei einen poetischen Blick.

Ari Marcopoulos fotografiert seit vier Jahrzehnten. Er fotografiert die Menschen in seinem unmittelbaren Umfeld oder aus der Skateboard-, der Kunst- und der Musikszene. Er porträtiertBäume ebenso wie Graffiti oder hält Schlagzeilen und Stadtsituationen fest. Sein Werk umfasst aber längst mehr als Fotografien. In der bisher umfassendsten Einzelausstellung des Künstlers zeigt die Kunst Halle Sankt Gallen […]

Mit Mut und Rasierapparat

Manon zieht mit 15 Jahren nach St.Gallen, um die Kunstgewerbeschule zu besuchen. Damit war der erste Schritt in Richtung einer langen künstlerischen Laufbahn getan. Die 1940 in Bern geborene Künstlerin gehörte bereits in den 1970er Jahren zu den wichtigen Figuren im Kunstbetrieb und ist es dank ihrer Themen immer geblieben. «Beim nächsten Ton ist es […]

Zwingende Zwiesprache – Das Ding als Gegenüber des Selbst

Wie kann eine Fotografie zum räumlichen Ereignis werden? Welche Schnittstellen haben die fotografische und die plastische Arbeit? Wie gehen wir mit unserer gebauten Umgebung um? Katalin Deérs Arbeit oszilliert zwischen Fläche und Körper. Ausgangspunkt und Zentrum ihrer künstlerischen Auseinandersetzungen sind Bauten, Dinge und Raum – stets ausgehend von der Wahrnehmung des eigenen Körpers. Der Schopf, […]

Jiří Makovec — Die Welt als Summe von Momenten

Für Jiří Makovec ist jeder Weg ein potentieller fotografischer Streifzug. Mit wachsamem Blick und der griffbereiten Kamera entdeckt er allerorten den besonderen Augenblick, aber auch den Reiz des Alltäglichen. In der Kunst Halle Sankt Gallen zeigt der St.Galler Künstler mit tschechischen Wurzeln jetzt seine Sicht auf die Ostschweiz. Ein Jugendlicher balanciert auf einem Brückengeländer, ein […]

Nächtliche Zustände

In der Nacht sind längst nicht alle Katzen grau. Einen kleinen Ausschnitt nächtlicher Vielfalt zeigt jetzt das Fotomuseum Winterthur. Nachtleben ist das andere Leben für die Einen und das alltägliche Leben für die Anderen. In der Nacht sind Profis unterwegs und Laien, Anbieterinnen und Konsumentinnen, Grossverdiener und Ausgebeutete, Getarnte und Uniformierte. Das Nachtleben wird gesucht […]

Zu den Bildern

«Departure early in the morning/At the break of dawn navigating east/They were eager and curious/About what‘s to come» («Roadtrip» von Gabriela Krapf) Wenn die Reiselust erwacht, gibt es kein Halten mehr. Aufbrechen, das Altbekannte hinter sich lassen, das Neue erwarten. Gabriela Krapf besingt den Drang, sich auf den Weg zu machen. Sie schickt die Protagonisten […]

Das Eigene im Spiegel des Anderen

Thomas Struth hat zum ersten Mal selbst eine Ausstellung kuratiert. Er zeigt seine eigenen und die Werke anderer Künstler aus der Hilti Art Foundation in einer sehenswerten Schau. Thomas Struth hat in vielen Museen fotografiert und seine Bilder von Menschen in Betrachtung von Bildern sind inzwischen Ikonen. Sie porträtieren einerseits das Museumspublikum in der einzigartigen […]

Zwiegespräche unter Kunstwerken

Thomas Struths Werke sind regelmässig in grossen Kunstinstitutionen zu sehen. Nun hat der in Berlin lebende Künstler zum ersten Mal selbst eine Ausstellung erarbeitet. Er zeigt seine eigenen und die Werke anderer Künstler aus der Hilti Art Foundation in einer sehenswerten Schau. Der Dschungel trägt noch immer den Nimbus der unberührten Natur. Dort, wo der […]

Komposition und Konfrontation

«Es gibt für jedes Bild nur einen besten Platz» – Thomas Struth ist für seine Ausstellung in der Hilti Art Foundation keinen Kompromiss eingegangen. Im Erweiterungsbau des Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz zeigt er seine Begeisterung für die Kunst und für deren sorgfältige Präsentation. Ist der Mensch der grosse Abwesende in den Arbeiten von Thomas Struth […]

Schaudern und Spielen

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche – was für die Einen das Werk des belebenden, holden Frühlings ist, ist für die Anderen eine eklige Jahreszeit: Thomas Stüssi betrachtet das grosse Schmelzen mit ambivalenten Blicken. Der Schnee geht. Zurück lässt er aufgeweichten Boden, eingedrückte Dächer, gebrochene Äste. Alles verliert seine Form. Nie ist ganz sicher, […]